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Schnelle versus langsame Trainingsausführung

Intensität wird nicht immer nur mit dem Trainingsgewicht, sondern auch mit dem Tempo der Übungsausführung in Verbindung gebracht.

Bei der Intensität kommt es nicht nur auf das Trainingsgewicht, sondern auch auf das Tempo an, mit dem die Übung ausgeführt wird. Auch viele Fortgeschrittene wissen oft nicht, wie langsam oder schnell sie eigentlich trainieren sollten. Das Ausführen einer Übung in superlangsamer Form führt nicht automatisch zu größeren Muskel- und Kraftzuwächsen.

An der Ball State University in Muncie, Indiana verglichen Forscher bei 21 fortgeschrittenen, männlichen Gewichthebern die Übungen Bankdrücken, Latziehen und Oberarmmasse. Dies geschah jeweils, bevor und nachdem sie 10 Wochen lang einmal pro Woche trainiert hatten. Dabei wurden die Testpersonen in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen führten jeweils sechs Wiederholungen der Übungen Bankdrücken, Latziehen, Bizepscurls und Trizepsstrecken aus. Während eine Gruppe in traditioneller Form trainierte und sich drei Sekunden Zeit für die Übung nahm, trainierte die andere Gruppe mit einer superlangsamen Zeit von 10 Sekunden. Am Ende der Studie wurden von jeder Gruppe maximal fünf Wiederholungen beim Bankdrücken und Latziehen ausgeführt. Die Gruppe, die in traditioneller Form trainierte, verbesserte sich beim Bank drücken von 76 Kg auf 87 Kg. Die superlangsame blieb mit 81 Kg dahinter zurück. Beim Latziehen konnten sich die Traditionellen um 11 Kg von 81 Kg auf 92 Kg steigern. Gleichzeitig erreichten die Superlangsamen nur eine Steigerung um 1,4 Kg. Während die traditionelle Gruppe einen Zuwachs von 3,6% im Oberarmumfang erzielte, schaffte dies die superlangsame Gruppe nicht.

Dies zeigt, dass Sie Ihr Training deshalb vor allem in der traditionellen Form absolvieren sollten.

Gelegentlich ein superlangsames Training durchzuführen, kann dennoch sinnvoll sein. Von Zeit zu Zeit ist es gut, wenn Sie Ihrem Muskel Abwechslung gönnen.